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Notfallordner anlegen: Was wirklich hineingehört

Im Ernstfall zählt jede Minute. Ein gut sortierter Notfallordner sorgt dafür, dass Angehörige sofort wissen, wo alles liegt. Was rein muss, und ein kostenloses Werkzeug dafür.

Ordner mit Kreuz-Symbol als Sinnbild für den Notfallordner der Familie

Niemand denkt gern darüber nach, aber wenn ein Notfall eintritt, ein Unfall, ein Krankenhausaufenthalt oder Schlimmeres, stehen Angehörige oft vor einem Berg offener Fragen: Wo ist die Versicherungspolice? Wer ist der Hausarzt? Welche Verträge laufen? Ein Notfallordner beantwortet all das an einer Stelle.

Diese Unterlagen gehören hinein

  • Persönliche Daten und wichtige Kontakte (Hausarzt, Angehörige, Notfallkontakte)
  • Versicherungen mit Policennummern, Kranken-, Haftpflicht-, Lebens-, Unfallversicherung
  • Gesundheit: Medikamente, Allergien, Blutgruppe, Patientenverfügung, Vollmachten
  • Verträge und Finanzen: Bankverbindungen, Abonnements, laufende Verpflichtungen
  • Digitales: wo liegen Zugänge, was passiert mit Online-Konten

Auf Papier statt nur digital

Ein digitaler Ordner ist praktisch, aber im Ernstfall ist der Laptop gesperrt oder der Strom weg. Deshalb gehört der Notfallordner ausgedruckt in einen echten Ordner, griffbereit und für die Familie auffindbar. Am besten mit farbigen Registern, damit jeder sofort die richtige Kategorie findet.

Ein kostenloses Werkzeug dafür

Genau dafür habe ich den Ordner-Held gebaut: ein kostenloses Tool, das Sie Blatt für Blatt durch alle Kategorien führt, inklusive Deckblatt, farbigen Schnellreitern und einem eigenen Notfallplan „Was tun, wenn …". Sie füllen aus, drucken zu Hause aus und heften ab. Sie finden ihn auf der Seite „Gratis" hier auf carlokraemer.com.

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Carlo Krämer · ausgebildeter Mediengestalter Digital und Print (IHK)