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SEO für Designer: was Sie schon beim Webdesign für bessere Rankings tun

SEO fängt nicht beim Texter an, sondern beim Design. Seitenstruktur, Ladezeit und Core Web Vitals sind Gestaltungsentscheidungen mit direktem Einfluss auf das Google-Ranking.

Diagramm mit Kennzahlen auf einem Laptop-Bildschirm

Viele Designer denken, SEO sei Sache des Texters oder des Spezialisten. Das stimmt nur halb: Viele der wichtigsten Faktoren sind Gestaltungsentscheidungen, und sie werden oft falsch getroffen.

Struktur und Überschriften

Google liest Überschriften-Tags, um den Inhalt einer Seite zu verstehen. Häufiger Fehler: H1 und H2 werden für die Optik statt für die Bedeutung genutzt. Richtig ist genau eine H1 pro Seite (das Hauptthema), darunter H2 für Hauptabschnitte und H3 für Unterpunkte. Die visuelle Größe steuert das CSS, nicht der Tag.

Ladezeit und Core Web Vitals

Google bewertet drei Werte: LCP (wie schnell das größte Element erscheint, gut unter 2,5 Sekunden), INP (wie schnell die Seite auf Eingaben reagiert) und CLS (ob Elemente beim Laden springen). Gegen springende Layouts helfen feste width- und height-Angaben an Bildern, vorab geladene Schriften und reservierte Platzhalter. Bilder sind dabei das größte Thema, sie machen oft 60 bis 80 Prozent des Datenvolumens aus.

Was Sie als Gestalter direkt beeinflussen

  • Bilder im WebP-Format, nur in der angezeigten Größe, mit Lazy-Loading und gesetztem Alt-Text
  • Mobile-First, denn Google bewertet die mobile Version zuerst (siehe responsive Webdesign)
  • Sprechende URLs wie /blog/corporate-design-kosten statt /page?id=42
  • Interne Verlinkung über Footer, verwandte Beiträge und Breadcrumbs
  • Open-Graph-Bilder, damit geteilte Links auf Social Media attraktiv aussehen

SEO ist kein Mysterium, sondern eine Reihe messbarer Faktoren. Wer sie beim Design mitdenkt, übergibt dem Kunden nicht nur eine schöne, sondern eine auffindbare Website.

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Carlo Krämer · ausgebildeter Mediengestalter Digital und Print (IHK)