In der Softwarewelt gibt es einen Reflex: Bei einem Problem kauft man ein großes System, das alles kann. Das Ergebnis ist oft ein Tool, das vieles halb gut macht und das niemand konsequent nutzt. Die Alternative ist die Mikro-App.
Was eine Mikro-App ist
Eine Mikro-App löst genau ein Problem, nicht drei und nicht zehn. Sie ist klein, schnell und braucht keine Einweisung. Beispiele aus meinen Projekten sind ein OCR-Tool, das Rechnungsdaten ausliest und als Tabelle exportiert, ein Beleg-Tool mit automatischer Kategorisierung, ein Lead-Konfigurator, der am Ende ein Angebot erstellt, oder ein Scanner, der eine Website auf Datenschutzprobleme prüft.
Warum kein großes System?
Große Systeme zwingen Ihnen viele Funktionen auf, die Sie nie nutzen, brauchen Einarbeitung und ändern sich, manchmal in eine Richtung, die Sie nichts angeht. Eine Mikro-App tut genau das, was Sie brauchen, nicht mehr, läuft datensparsam ohne fremde Dienste und wird laufend gepflegt und weiterentwickelt, statt nach dem Start liegenzubleiben.
Was das kostet
Eine Mikro-App lässt sich klein starten und Schritt für Schritt ausbauen, ganz ohne hohe Anfangsinvestition. Statt einer großen Einmalsumme tragen Sie einen überschaubaren laufenden Beitrag, in dem Betrieb, Wartung und Weiterentwicklung enthalten sind. Der Nutzen zeigt sich oft schon nach wenigen Wochen, wenn das Tool täglich Zeit spart. Wie so etwas konkret entsteht, lesen Sie unter Von der Idee zur Mini-App.
