Die häufigste Frage, wenn ich von KI-Tools erzähle: Klingt gut, aber wie sähe das bei mir aus? Die Antwort beginnt fast immer mit einer Aufgabe, die Sie nervt.
Die richtige Aufgabe finden
Geeignet sind Aufgaben, die sich mindestens wöchentlich wiederholen, ein ähnlich strukturiertes Ergebnis liefern (Tabelle, PDF, E-Mail) und berechenbare Eingaben haben. Gute Beispiele: Angebote aus Eckdaten berechnen, Rechnungen aus PDFs auslesen, Anfragen kategorisieren, Texte nach festem Schema erstellen.
Das Minimum definieren
Viele Projekte scheitern, weil zu früh zu viel gewollt wird. Bei einer Mini-App gilt eine eiserne Regel: Was ist das Minimum, das schon nützt? Ist das klar, geht es los, oft löst dieses Minimum bereits 90 Prozent des Problems. Welche Technik dahinter passt (statisch, mit Backend oder mit KI-Schnittstelle), entscheide ich, das müssen Sie nicht selbst können.
Zwei Wochen bauen, zwei Wochen testen
In Woche eins entsteht ein Prototyp mit allen Kernfunktionen, in Woche zwei kommt die Oberfläche dazu, sodass das Tool täglich nutzbar ist. Danach testen Sie es zwei Wochen im echten Alltag, dabei klärt sich, was fehlt, was überflüssig ist und was anders funktioniert als gedacht. Nach vier Wochen steht ein fertiges Tool, ohne monatliche Lizenz. Mehr zum Prinzip unter Mikro-Apps.
