◀ Zum Blog

Von der Idee zur Mini-App: in vier Wochen zur eigenen KI-Anwendung

Wie aus einer konkreten Alltagsaufgabe in wenigen Wochen ein funktionierendes Tool wird, der typische Ablauf von der ersten Idee bis zum fertigen Produkt.

Schreibtisch mit Laptop und Notizbuch beim Entwickeln einer App

Die häufigste Frage, wenn ich von KI-Tools erzähle: Klingt gut, aber wie sähe das bei mir aus? Die Antwort beginnt fast immer mit einer Aufgabe, die Sie nervt.

Die richtige Aufgabe finden

Geeignet sind Aufgaben, die sich mindestens wöchentlich wiederholen, ein ähnlich strukturiertes Ergebnis liefern (Tabelle, PDF, E-Mail) und berechenbare Eingaben haben. Gute Beispiele: Angebote aus Eckdaten berechnen, Rechnungen aus PDFs auslesen, Anfragen kategorisieren, Texte nach festem Schema erstellen.

Das Minimum definieren

Viele Projekte scheitern, weil zu früh zu viel gewollt wird. Bei einer Mini-App gilt eine eiserne Regel: Was ist das Minimum, das schon nützt? Ist das klar, geht es los, oft löst dieses Minimum bereits 90 Prozent des Problems. Welche Technik dahinter passt (statisch, mit Backend oder mit KI-Schnittstelle), entscheide ich, das müssen Sie nicht selbst können.

Zwei Wochen bauen, zwei Wochen testen

In Woche eins entsteht ein Prototyp mit allen Kernfunktionen, in Woche zwei kommt die Oberfläche dazu, sodass das Tool täglich nutzbar ist. Danach testen Sie es zwei Wochen im echten Alltag, dabei klärt sich, was fehlt, was überflüssig ist und was anders funktioniert als gedacht. Nach vier Wochen steht ein fertiges Tool, ohne monatliche Lizenz. Mehr zum Prinzip unter Mikro-Apps.

Das könnte Sie auch interessieren

KI & SaaSMikro-Apps: kleine Tools, die Ihren Betriebsalltag verändernWeiterlesen →KI & SaaSKI-Tools für kleine Unternehmen: was ist heute realistisch machbar?Weiterlesen →Web-AppsMehr als eine Website: eigene Web-Apps & SaaS mit Next.jsWeiterlesen →
◀ Alle Beiträge ansehen
Ihre Website

Bereit für eine Website, die für Sie arbeitet?

Schreiben Sie mir kurz, was Sie vorhaben. Ich melde mich mit einer ehrlichen Einschätzung, unverbindlich.

Carlo Krämer · ausgebildeter Mediengestalter Digital und Print (IHK)