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Off-Page-Optimierung und Linkbuilding: Backlinks, Do-Follow und was erlaubt ist

Off-Page-SEO entscheidet sich außerhalb Ihrer Website, vor allem über Backlinks. Was ein Backlink ist, der Unterschied zwischen Do-Follow und No-Follow, wie man Links sauber aufbaut und was man besser lässt.

Verbundene Knoten und ein Kettenglied als Sinnbild für Backlinks und Linkbuilding

Während die On-Page-Optimierung alles auf Ihrer eigenen Seite umfasst, entscheidet sich Off-Page-SEO außerhalb davon: auf anderen Websites, in Erwähnungen und vor allem über Backlinks. Vereinfacht gesagt geht es darum, wie das Web über Sie spricht. Je glaubwürdiger andere auf Sie verweisen, desto mehr Vertrauen schenkt Google Ihrer Seite.

Ein Backlink ist schlicht ein Link von einer fremden Website auf Ihre. Google wertet ihn als eine Art Empfehlung: Wenn eine angesehene Seite auf Sie verlinkt, gibt sie damit ein Stück ihres Vertrauens weiter. Deshalb war und ist die Zahl und vor allem die Qualität der verweisenden Seiten einer der stärksten Off-Page-Faktoren. Wichtig ist die Betonung auf Qualität: Ein einziger Link von einer relevanten, vertrauenswürdigen Seite ist mehr wert als hunderte von wahllosen Verzeichnissen.

Do-Follow und No-Follow

  • Do-Follow ist der Normalfall: Der Link gibt Vertrauen weiter und kann das Ranking des Ziels stärken.
  • No-Follow ist ein Zusatz im Link, der Google signalisiert, diesem Verweis nicht im Sinne einer Empfehlung zu folgen. Üblich etwa bei bezahlten Links, Werbung oder von Nutzern erstellten Inhalten wie Kommentaren.
  • Daneben gibt es die feineren Kennzeichnungen „sponsored“ für bezahlte und „ugc“ für nutzergenerierte Links. Ein gesundes Linkprofil ist eine natürliche Mischung, nicht ausschließlich das eine oder andere.

Nachhaltiges Linkbuilding steht und fällt mit Inhalten, die andere freiwillig verlinken wollen. Das gelingt über sogenannte verlinkbare Inhalte: hilfreiche Anleitungen, eigene Daten, Werkzeuge oder Beiträge, die ein Thema besser erklären als der Rest. Dazu kommen seriöse Wege wie gute Gastbeiträge, digitale Pressearbeit, Branchenverzeichnisse mit echtem Bezug und schlicht Beziehungen in der eigenen Branche. Der gemeinsame Nenner: Sie verdienen den Link, statt ihn zu erkaufen.

Was man besser lässt

Google geht hart gegen manipulativen Linkaufbau vor. Gekaufte Do-Follow-Links, Linktausch im großen Stil, automatisiert gesetzte Links oder ganze Netzwerke nur zum Verlinken (PBNs) verstoßen gegen die Richtlinien und können im schlimmsten Fall zu einer Abstrafung führen. Solche Abkürzungen wirken kurz, fallen aber früher oder später auf. Wer langfristig denkt, baut lieber langsamer, dafür sauber auf.

Zur Off-Page-Seite gehören auch unverlinkte Erwähnungen Ihrer Marke, Bewertungen und Ihre allgemeine Reputation im Netz. All das zahlt auf Vertrauen ein, das Google immer stärker gewichtet. Den Überblick über das große Ganze gibt der Beitrag Google-Ranking-Faktoren 2026/27, die Basis auf Ihrer Seite der Beitrag On-Page-Optimierung. Wenn Sie das für Ihr Projekt zusammen angehen wollen, melden Sie sich gern.

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Carlo Krämer · ausgebildeter Mediengestalter Digital und Print (IHK)