Wer auf Social Media aktiv ist, kennt das Problem: mal ein Handyfoto, mal ein Zitat auf buntem Grund, mal ein Screenshot, und das Profil sieht aus wie ein Gemischtwarenladen. Dabei ist Konsistenz kein ästhetisches Extra, sie schafft Wiedererkennung und Professionalität.
Was ein gutes Kit enthält
Ein Social-Media-Kit ist eine Sammlung von Vorlagen (in Figma oder Canva), die Sie mit neuen Inhalten befüllen: Foto rein, Text ändern, exportieren. Die Gestaltung bleibt immer gleich, also Ihre Farben, Schriften und Bildsprache. Sinnvolle Formate sind quadratisch (1080 mal 1080 px), hochkant (1080 mal 1350 px) und Story (1080 mal 1920 px). Als Vorlagentypen bewähren sich Vorher-Nachher, Kundenzitat, Leistungs-Feature, Tipp und Ankündigung.
So bauen Sie es auf
Legen Sie zuerst Grundelemente an (Markenfarben, Schriften, Logo als Komponente), bauen Sie die erste Vorlage so, dass Foto und Text leicht austauschbar sind, und speichern Sie sie als Komponente. Danach befüllen und exportieren Sie nur noch. Tipp: das Kit einmal professionell in Figma bauen lassen und dann selbst befüllen, so verbinden Sie professionelle Gestaltung mit eigenem Zeitaufwand.
Regelmäßig schlägt viel
Das schönste Kit nützt nichts ohne Inhalt. Eine einfache Faustregel: zweimal pro Woche ein Arbeitsbild, einmal pro Woche ein Ergebnis oder Kundenzitat, alle zwei Wochen ein Tipp. Lieber weniger, aber regelmäßig, als viel auf einmal und dann wochenlange Pause. Und denken Sie daran: Social Media ist geliehene Reichweite nach fremden Regeln, Ihre eigene Website ist Ihr fester Standort, der nach Ihren Regeln arbeitet.
