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Webdesign Freelancer Berlin: Vorteile, Kosten, Ablauf

Freelancer oder Agentur für Ihre Website in Berlin? Ich zeige, wann welcher Weg passt, was ein Webdesign Freelancer kostet, woran Sie einen guten erkennen und wie die Zusammenarbeit mit mir abläuft.

Freier Webdesigner bespricht in Berlin ein Website-Projekt direkt mit einer UnternehmerinKI-Symbolbild

Sie überlegen, ob Sie Ihre Website von einem Freelancer statt einer Agentur bauen lassen. Die kurze Antwort: Ein guter Webdesign-Freelancer in Berlin ist für viele kleine und mittlere Betriebe eine direkte und oft günstigere Wahl, solange Verfügbarkeit, Wartung und Vertretung sauber geregelt sind. Ich bin Carlo Krämer, seit 2016 selbstständiger Mediengestalter aus Berlin-Lichtenberg, und schreibe das aus über einem Jahrzehnt Kundenprojekten heraus, fair und ohne die Agenturen schlechtzureden.

Das Wichtigste in Kürze

  • Bei einem Freelancer sprechen Sie direkt mit der Person, die Ihre Website gestaltet und baut.
  • Als grobe Orientierung ohne eigene Erhebung liegen Freelancer oft bei 1.500 bis 5.000 Euro einmalig, Agenturen bei 3.000 bis 15.000 Euro und mehr.
  • Das größte Risiko beim Einzelunternehmer ist die Verfügbarkeit: Was passiert bei Urlaub, Krankheit oder Ausfall? Wer das vertraglich und technisch geregelt hat, nimmt Ihnen die Sorge.
  • Neben dem Kauf gibt es einen dritten Weg: eine Website mit einmaligem Einrichtungspreis und festem Monatsbeitrag, Wartung inklusive.
  • Achten Sie auf überprüfbare Referenzen, feste Erreichbarkeit, eine dokumentierte Übergabe und klare Zuständigkeit für die Zeit nach dem Go-Live.

Freelancer oder Agentur: wann welcher Weg passt

Beides hat seine Berechtigung, und ich will hier keine Seite abwerten. Es kommt auf Ihr Projekt an, nicht auf ein Lager.

Eine Agentur ist stark, wenn ein Projekt viele Gewerke gleichzeitig braucht: ein umfangreicher Online-Shop mit Warenwirtschaft, parallel laufende Kampagnen, ein Team aus Textern, Fotografen und Entwicklern, das monatelang zusammenarbeitet. Größere Betriebe schätzen außerdem, dass eine Agentur bei Personalausfall intern jemand anderen einspringen lassen kann und feste Prozesse für Abnahmen hat. Wenn Ihr Vorhaben diese Dimension hat, sind Sie dort gut aufgehoben.

Ein Freelancer spielt seine Stärke bei den allermeisten Websites kleiner und mittlerer Betriebe aus: Sie reden mit genau der Person, die entwirft und umsetzt, die Abstimmung läuft ohne Zwischenstationen. Das ist oft schneller und persönlicher und in vielen Fällen günstiger. Wer wissen will, wie Webdesign in Berlin generell abläuft, findet den Überblick unter Webdesign Berlin.

KriteriumFreelancerAgentur
AnsprechpartnerDirekt die umsetzende PersonOft eine Projektleitung als Ansprechpartner
KostenMeist niedriger, eine Person arbeitetMeist höher, mehrere Rollen im Projekt
TempoKurze Wege, schnelle EntscheidungenAbstimmung über mehrere Rollen
Große ProjekteFokus auf eine SacheMehrere Gewerke parallel möglich
Vertretung bei AusfallMuss aktiv geregelt seinIntern meist auffangbar
Persönlicher BezugHoch, eine feste PersonWechselnde Zuständigkeiten möglich

Mein Rat: Wenn Ihr Vorhaben ein ganzes Team über Monate bindet, fragen Sie eine Agentur. Für eine Unternehmensseite, eine Leistungsseite oder einen One-Pager ist ein Freelancer oft die passende Wahl.

Was kostet ein Webdesign Freelancer in Berlin?

Pauschale Preise gibt es nicht, weil eine Website kein Standardprodukt ist. Die Spanne hängt vom Umfang ab: eine Seite oder zwanzig, mit oder ohne Buchungssystem, Text vom Kunden oder neu geschrieben. Damit Sie eine Orientierung haben, hier grobe Größenordnungen, unabhängig von meinem eigenen Angebot. Sie beruhen auf allgemeinen Marktbeobachtungen, nicht auf einer eigenen Erhebung, und können im Einzelfall deutlich abweichen.

LeistungGrobe Spanne (Orientierung)Hinweis
Webdesign-Freelancer, einmalig1.500 bis 5.000 EuroJe nach Seitenzahl und Funktionen
Agentur, einmalig3.000 bis 15.000 Euro und mehrJe nach Umfang und beteiligten Rollen
Wartungsvertrag30 bis 150 Euro pro MonatUpdates, Backups, Sicherheit
Homepage-Baukasten10 bis 40 Euro pro MonatPlus Ihre eigene Arbeitszeit

Neben dem klassischen Kauf gibt es einen dritten Weg, den ich selbst anbiete: Sie buchen in laufender Betreuung die Website zu einem festen Monatsbeitrag, statt eine hohe Summe auf einen Schlag zu zahlen. Sie zahlen einen einmaligen Einrichtungspreis und danach einen festen Monatsbeitrag, vom One-Pager bis zur mehrseitigen Unternehmensseite. Enthalten sind Gestaltung, SSL-Einrichtung, Wartung und kleine Änderungen. Das Hosting bringen Sie selbst mit. Ich helfe, einen passenden Anbieter auszusuchen, bevorzugt mit Servern in Deutschland oder der EU, den Vertrag schließen Sie direkt mit dem Anbieter. Beträge und Laufzeiten stehen auf der Seite Pakete und Preise.

Wenn Sie ausdrücklich WordPress möchten, baue ich das als Einmalprojekt nach individuellem Angebot, größere Vorhaben kalkuliere ich ebenfalls auf Anfrage. Welche Rechte Sie an der fertigen Seite erhalten, regeln das Angebot und die AGB. Welcher Website-Typ zu Ihrem Vorhaben passt, habe ich unter Webdesign aufgeschlüsselt.

Woran Sie einen guten Freelancer erkennen

Der Titel Webdesigner ist nicht geschützt, jeder darf sich so nennen. Umso wichtiger, dass Sie vor der Beauftragung ein paar Dinge prüfen. Das kostet Sie ein Gespräch und schützt vor der häufigsten Enttäuschung: eine Website, die zwar hübsch aussieht, um die sich aber nach dem Go-Live niemand mehr kümmert.

Das ist sinnvoll

  • Nach überprüfbaren, erreichbaren Referenzen fragen und dort nachhören, ob die Zusammenarbeit gut lief
  • Klären, wie schnell Sie im Alltag eine Antwort bekommen und über welchen Kanal
  • Vorab besprechen, was bei Urlaub, Krankheit oder Ausfall passiert und wer dann vertritt
  • Auf einen schriftlichen Vertrag mit Leistungsumfang, Preis und Zuständigkeit bestehen
  • Die Übergabe klären: Zugänge, Domain, Passwörter und Rechte an Bildern und Texten
  • Fragen, wer sich nach dem Go-Live um Updates, Sicherheit und kleine Änderungen kümmert

Das besser nicht

  • Sich vom günstigsten Angebot ohne jede Referenz locken lassen
  • Ohne Vertrag starten, nur per Zuruf und Handschlag
  • Akzeptieren, dass Ihnen die Zugänge zu Ihrer eigenen Domain vorenthalten werden
  • Auf mündliche Zusagen zur Wartung vertrauen, die nirgends schriftlich stehen
  • Eine Website abnehmen, ohne sie vorher auf dem Handy geprüft zu haben

Ich mache es Ihnen an dieser Stelle leicht: Meine Arbeiten sehen Sie im Portfolio, und was Kunden über die Zusammenarbeit sagen, lesen Sie unter Kundenstimmen. Darunter sind Berliner Betriebe wie 030 Construction Solutions mit zweisprachigem Innenausbau-Auftritt, die Gin Chilla Bar mit großer Gin-Auswahl und eigenem Buchungssystem und die Hochzeitslocation StartBahn.Berlin in der Genezareth-Kirche.

Die typischen Risiken und wie ich sie löse

Ich nehme die berechtigten Einwände gegen Einzelunternehmer ernst, statt sie wegzureden. Drei Punkte hört man immer wieder, und für jeden habe ich eine konkrete Antwort.

Verfügbarkeit und Vertretung. Das ist der gewichtigste Einwand gegen einen Freelancer. Meine Antwort: Wir legen vorab fest, über welchen Kanal Sie mich im Alltag erreichen, und die Seite ist so aufgebaut, dass sie nicht von meiner Anwesenheit abhängt. Ihre Website liegt bei Ihrem eigenen Hoster und läuft weiter, auch wenn ich einen Tag nicht am Schreibtisch sitze. Für einen längeren Ausfall sind die Zugänge dokumentiert, sodass im Notfall auch jemand anderes eingreifen kann.

Alles dokumentiert. Für jedes Projekt liegt fest, welche Zugänge existieren, wo die Domain registriert ist und wie die Seite technisch aufgebaut ist. Domain und E-Mail-Postfach liegen in der Regel bei Ihrem eigenen Anbieter, ich brauche den Zugang nur zur Einbindung und für die Wartung. So hängt weniger an einer einzelnen Person, und ein späterer Wechsel bleibt planbar. Wenn eine bestehende Seite in die Jahre gekommen ist, lohnt oft ein Website modernisieren statt eines kompletten Neubaus.

Dazu kommt ein Punkt, der vielen erst spät auffällt: Datenschutz und Tempo. Ich baue Seiten ohne Tracking-Cookies und ohne US-Tracking, sodass oft gar kein Cookie-Banner nötig ist, und empfehle Hoster mit Servern in der EU. Kurze Ladezeiten entstehen durch sorgfältige Umsetzung. Warum der Google-Score dabei zählt, erkläre ich unter PageSpeed und der Google-Score.

So läuft die Zusammenarbeit mit mir

Damit Sie wissen, was auf Sie zukommt, hier der Ablauf in Kurzform.

  • Erstgespräch: Wir klären Ziel, Umfang und Budget. Sie bekommen eine klare Empfehlung, welcher Weg besser passt, ohne Verkaufsdruck.
  • Konzept und Design: Ich entwerfe Struktur und Gestaltung, Sie geben Feedback. Wie viele Korrekturschleifen enthalten sind, steht im Angebot.
  • Umsetzung: Ich baue die Seite technisch sauber und schlank, für Handy und Desktop gleichermaßen.
  • Test und Go-Live: gemeinsame Abnahme, dann geht die Seite online. Danach bleibe ich Ihr Ansprechpartner.

Wie lange das dauert, hängt vom Umfang ab: Ein One-Pager in der laufenden Betreuung ist meist in ein bis zwei Wochen fertig, eine mehrseitige Website in drei bis sechs Wochen. Wenn es schnell gehen muss und Ihre Inhalte vorliegen, baue ich einen One-Pager auch an einem einzigen Werktag, bei fest vereinbartem Termin. Mehr dazu steht unter Website an einem Tag.

Häufige Fragen

Freelancer oder Agentur, was ist besser für meine Website?

Das hängt vom Umfang ab. Für eine Unternehmensseite, eine Leistungsseite oder einen One-Pager sind viele kleine und mittlere Betriebe mit einem Freelancer gut beraten, wegen der kurzen Wege, oft niedrigerer Kosten und eines festen Ansprechpartners. Eine Agentur lohnt sich, wenn ein Projekt über Monate ein ganzes Team bindet, etwa ein großer Shop mit Warenwirtschaft. Die faire Gegenüberstellung finden Sie oben in der Tabelle.

Was kostet ein Webdesigner als Freelancer in Berlin?

Als grobe Orientierung ohne eigene Erhebung liegen Freelancer oft bei etwa 1.500 bis 5.000 Euro einmalig, Agenturen bei 3.000 bis 15.000 Euro und mehr, jeweils netto und abhängig von Umfang und Funktionen. Ich biete zusätzlich Pakete mit einmaligem Einrichtungspreis und festem Monatsbeitrag für One-Pager und mehrseitige Seiten, die Beträge stehen unter Pakete und Preise. Wie sich Preise zusammensetzen, lesen Sie im Beitrag Webdesigner-Kosten in Berlin.

Wie schnell kann meine Website fertig sein?

Ein One-Pager in der laufenden Betreuung ist meist in ein bis zwei Wochen online, eine mehrseitige Website in drei bis sechs Wochen. Wenn Ihre Inhalte vorliegen und wir einen festen Termin vereinbaren, baue ich einen One-Pager auch an einem einzigen Werktag. Details dazu stehen unter Website an einem Tag.

Was passiert, wenn der Freelancer im Urlaub oder krank ist?

Das ist der wichtigste Punkt bei einem Einzelunternehmer, und er lässt sich lösen. Ihre Website liegt bei Ihrem eigenen Hoster und läuft unabhängig von meiner Anwesenheit. Für Notfälle sind die Zugänge dokumentiert, damit im Ernstfall auch jemand anderes eingreifen kann. Wie Sie mich im Alltag erreichen, klären wir vorab, damit Sie wissen, woran Sie sind.

Wer pflegt die Website nach dem Go-Live?

In der laufenden Betreuung sind Wartung, Updates, Sicherheit und kleine Änderungen fest enthalten, darum müssen Sie sich nicht kümmern. Wenn Sie die Website kaufen, empfehle ich einen Wartungsvertrag, damit Software und Sicherheit aktuell bleiben. Als grobe Orientierung kosten solche Verträge am Markt oft 30 bis 150 Euro im Monat. Eine Seite ohne Pflege veraltet und wird mit der Zeit zum Sicherheitsrisiko.

Welche Rechte habe ich an der Website in laufender Betreuung?

Bei der laufenden Betreuung beauftragen Sie den Aufbau einmalig, danach sind Wartung, Updates und kleine Änderungen inklusive. Hosting und in der Regel auch Domain und E-Mail-Postfach buchen Sie bei Ihrem eigenen Anbieter. Sie erhalten ein Nutzungsrecht an der fertigen Website, das mit dem Einrichtungspreis abgegolten ist und auch nach Vertragsende weitergilt. Mit dem Ende enden Pflege, Updates und Anpassungen. Maßgeblich sind die AGB, die Einzelheiten stehen auch unter Pakete und Preise.

Arbeiten Sie auch für bestimmte Branchen?

Ja. Ich habe unter anderem mit Handwerksbetrieben, Praxen, Coaches und der Gastronomie gearbeitet, darunter Berliner Kunden wie ein Innenausbau-Betrieb, eine Gin-Bar mit Buchungssystem und eine Hochzeitslocation. Für einige Branchen gibt es fertige Grundlagen, etwa die Website für Handwerker. Am besten schauen wir im Erstgespräch, was zu Ihrem Betrieb passt.

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Carlo Krämer · ausgebildeter Mediengestalter Digital und Print (IHK)