Sie überlegen, ob Sie Ihre Website von einem Freelancer statt einer Agentur bauen lassen. Die kurze Antwort: Ein guter Webdesign Freelancer in Berlin ist für die meisten kleinen und mittleren Betriebe die günstigere und direktere Wahl, solange Verfügbarkeit, Wartung und Vertretung sauber geregelt sind. Ich bin Carlo Krämer, seit 2014 selbstständiger Mediengestalter aus Berlin-Lichtenberg, und schreibe das aus über einem Jahrzehnt Kundenprojekten heraus, fair und ohne die Agenturen schlechtzureden.
Das Wichtigste in Kürze
- Ein Freelancer arbeitet ohne Agentur-Overhead: Sie sprechen direkt mit der Person, die Ihre Website gestaltet und baut, ohne Projektmanager dazwischen.
- Marktüblich zahlen Sie bei einem Freelancer meist 1.500 bis 5.000 Euro einmalig, bei einer Agentur 3.000 bis 15.000 Euro und mehr.
- Das größte Risiko beim Einzelunternehmer ist die Verfügbarkeit: Was passiert bei Urlaub, Krankheit oder Ausfall? Wer das vertraglich und technisch geregelt hat, nimmt Ihnen die Sorge.
- Neben dem Kauf gibt es einen dritten Weg: die Website mieten zu einem festen Monatsbeitrag, Wartung inklusive.
- Achten Sie auf echte Referenzen, feste Erreichbarkeit, eine dokumentierte Übergabe und klare Zuständigkeit für die Zeit nach dem Go-Live.
Freelancer oder Agentur: wann welcher Weg passt
Beides hat seine Berechtigung, und ich will hier keine Seite abwerten. Es kommt auf Ihr Projekt an, nicht auf ein Lager.
Eine Agentur ist stark, wenn ein Projekt viele Gewerke gleichzeitig braucht: ein umfangreicher Online-Shop mit Warenwirtschaft, parallel laufende Kampagnen, ein Team aus Textern, Fotografen und Entwicklern, das monatelang zusammenarbeitet. Größere Betriebe schätzen außerdem, dass eine Agentur bei Personalausfall intern jemand anderen einspringen lassen kann und feste Prozesse für Abnahmen hat. Wenn Ihr Vorhaben diese Dimension hat, sind Sie dort gut aufgehoben.
Ein Freelancer spielt seine Stärke bei den allermeisten Websites kleiner und mittlerer Betriebe aus: Sie reden mit genau der Person, die entwirft und umsetzt. Keine Weiterreichung an einen Junior, keine Kette aus Projektmanager, Konzepter und Umsetzer, an deren Ende Ihre Idee verwässert ankommt. Das ist schneller, meist deutlich günstiger und persönlicher. Wer wissen will, wie Webdesign in Berlin generell abläuft, findet den Überblick unter Webdesign Berlin.
| Kriterium | Freelancer | Agentur |
|---|---|---|
| Ansprechpartner | Direkt die umsetzende Person | Meist Projektmanager als Zwischenschicht |
| Kosten | Niedriger, weniger Overhead | Höher, Team und Struktur werden mitbezahlt |
| Tempo | Kurze Wege, schnelle Entscheidungen | Abstimmung über mehrere Rollen |
| Große Projekte | Fokus auf eine Sache | Mehrere Gewerke parallel möglich |
| Vertretung bei Ausfall | Muss aktiv geregelt sein | Intern meist auffangbar |
| Persönlicher Bezug | Hoch, eine feste Person | Wechselnde Zuständigkeiten möglich |
Mein ehrlicher Rat: Wenn Ihr Vorhaben ein ganzes Team über Monate bindet, fragen Sie eine Agentur. Für eine überzeugende Unternehmensseite, eine Leistungsseite oder einen One-Pager, der Kunden bringt, ist ein Freelancer in aller Regel der bessere Hebel für Ihr Geld.
Was kostet ein Webdesign Freelancer in Berlin?
Pauschale Preise gibt es nicht, weil eine Website kein Standardprodukt ist. Die Spanne hängt vom Umfang ab: eine Seite oder zwanzig, mit oder ohne Buchungssystem, Text vom Kunden oder neu geschrieben. Damit Sie eine Orientierung haben, hier die marktüblichen Größenordnungen in Berlin, unabhängig von meinem eigenen Angebot.
| Leistung | Marktübliche Spanne | Hinweis |
|---|---|---|
| Webdesign Freelancer, einmalig | 1.500 bis 5.000 Euro | Je nach Seitenzahl und Funktionen |
| Agentur, einmalig | 3.000 bis 15.000 Euro und mehr | Team und Overhead inklusive |
| Wartungsvertrag | 30 bis 150 Euro pro Monat | Updates, Backups, Sicherheit |
| Homepage-Baukasten | 10 bis 40 Euro pro Monat | Plus Ihre eigene Arbeitszeit |
| Express-Angebot am Markt | rund 2.000 bis 3.000 Euro Festpreis | Website an einem Tag, meist ein One-Pager |
Neben dem klassischen Kauf gibt es einen dritten Weg, den ich selbst anbiete: Sie mieten die Website zu einem festen Monatsbeitrag, statt eine hohe Summe auf einen Schlag zu zahlen. Bei mir startet ein One-Pager ab 19 Euro im Monat, eine mehrseitige Unternehmensseite ab 49 Euro im Monat, ohne Einrichtungsgebühr und monatlich kündbar. Enthalten sind Gestaltung, Hosting auf deutschen Servern, SSL, Backups, Wartung und kleine Änderungen. Was das Modell im Detail kostet und für wen es sich rechnet, steht unter Website mieten und Website mieten Kosten, die Grundsatzfrage klärt der Beitrag Website mieten statt kaufen.
Wenn Sie lieber kaufen wollen, geht das ebenso: eine WordPress-Website ab 700 Euro oder eine individuell entwickelte, besonders schnelle Website ab 1.890 Euro netto. Beides gehört Ihnen dann vollständig. Welcher Website-Typ zu Ihrem Vorhaben passt, habe ich unter Webdesign aufgeschlüsselt.
Woran Sie einen guten Freelancer erkennen
Der Titel Webdesigner ist nicht geschützt, jeder darf sich so nennen. Umso wichtiger, dass Sie vor der Beauftragung ein paar Dinge prüfen. Das kostet Sie ein Gespräch und schützt vor der häufigsten Enttäuschung: eine Website, die zwar hübsch aussieht, um die sich aber nach dem Go-Live niemand mehr kümmert.
Das ist sinnvoll
- Nach echten, erreichbaren Referenzen fragen und dort nachhören, ob die Zusammenarbeit gut lief
- Klären, wie schnell Sie im Alltag eine Antwort bekommen und über welchen Kanal
- Vorab besprechen, was bei Urlaub, Krankheit oder Ausfall passiert und wer dann vertritt
- Auf einen schriftlichen Vertrag mit Leistungsumfang, Preis und Zuständigkeit bestehen
- Die Übergabe klären: Zugänge, Domain, Passwörter und Rechte an Bildern und Texten
- Fragen, wer sich nach dem Go-Live um Updates, Sicherheit und kleine Änderungen kümmert
Das besser nicht
- Sich vom günstigsten Angebot ohne jede Referenz locken lassen
- Ohne Vertrag starten, nur per Zuruf und Handschlag
- Akzeptieren, dass Ihnen die Zugänge zu Ihrer eigenen Domain vorenthalten werden
- Auf mündliche Zusagen zur Wartung vertrauen, die nirgends schriftlich stehen
- Eine Website abnehmen, ohne sie vorher auf dem Handy geprüft zu haben
Ich mache es Ihnen an dieser Stelle leicht: Meine Arbeiten sehen Sie im Portfolio, und was Kunden über die Zusammenarbeit sagen, lesen Sie unter Kundenstimmen. Darunter sind Berliner Betriebe wie 030 Construction Solutions mit zweisprachigem Innenausbau-Auftritt, die Gin Chilla Bar mit großer Gin-Auswahl und eigenem Buchungssystem und die Hochzeitslocation StartBahn.Berlin in der Genezareth-Kirche.
Die typischen Risiken und wie ich sie löse
Ich nehme die berechtigten Einwände gegen Einzelunternehmer ernst, statt sie wegzureden. Drei Punkte hört man immer wieder, und für jeden habe ich eine konkrete Antwort.
Verfügbarkeit und Vertretung. Das ist der ehrlichste Einwand gegen einen Freelancer. Meine Antwort: verlässliche Erreichbarkeit im Alltag mit klaren Reaktionszeiten, dazu ein Hosting-Setup, das nicht von meiner Anwesenheit abhängt. Ihre Website liegt auf deutschen Servern mit automatischen Backups und läuft weiter, auch wenn ich einen Tag nicht am Schreibtisch sitze. Echte Ausfälle sind selten, und für den Fall sind alle Zugänge dokumentiert, sodass im Notfall auch jemand anderes eingreifen kann.
Alles dokumentiert. Für jedes Projekt liegt fest, welche Zugänge existieren, wo die Domain registriert ist und wie die Seite technisch aufgebaut ist. Ihre Domain und Ihr E-Mail-Postfach bleiben ohnehin bei Ihrem Anbieter, ich brauche den Zugang nur zur Einbindung und für die Wartung. So sind Sie nie von einer einzelnen Person abhängig und können jederzeit wechseln. Wenn eine bestehende Seite in die Jahre gekommen ist, lohnt oft ein Website modernisieren statt eines kompletten Neubaus.
Dazu kommt ein Punkt, der vielen erst spät auffällt: Datenschutz und Tempo. Ich baue Seiten cookie-frei und ohne US-Dienste, sodass oft gar kein Cookie-Banner nötig ist, gehostet in der EU und DSGVO-konform. Und schnelle Ladezeiten sind kein Zufall, sondern Handwerk. Warum der Google-Score dabei zählt, erkläre ich unter PageSpeed und der Google-Score.
So läuft die Zusammenarbeit mit mir
Damit Sie wissen, was auf Sie zukommt, hier der Ablauf in Kurzform.
- Erstgespräch: Wir klären Ziel, Umfang und Budget. Sie bekommen eine klare Empfehlung, ob Miete oder Kauf besser passt, ohne Verkaufsdruck.
- Konzept und Design: Ich entwerfe Struktur und Gestaltung, Sie geben Feedback, wir schleifen so lange, bis es sitzt.
- Umsetzung: Ich baue die Seite technisch sauber und schnell, für Handy und Desktop gleichermaßen.
- Test und Go-Live: gemeinsame Abnahme, dann geht die Seite online. Danach bleibe ich Ihr Ansprechpartner.
Wie lange das dauert, hängt vom Umfang ab: Ein One-Pager im Mietmodell ist meist in ein bis zwei Wochen fertig, eine mehrseitige Website in drei bis sechs Wochen. Wenn es schnell gehen muss und Ihre Inhalte vorliegen, baue ich einen One-Pager auch an einem einzigen Werktag, bei fest vereinbartem Termin. Mehr dazu steht unter Website an einem Tag.
Häufige Fragen
Freelancer oder Agentur, was ist besser für meine Website?
Das hängt vom Umfang ab. Für eine überzeugende Unternehmensseite, eine Leistungsseite oder einen One-Pager fahren die meisten kleinen und mittleren Betriebe mit einem Freelancer besser: kürzere Wege, niedrigere Kosten, ein fester Ansprechpartner. Eine Agentur lohnt sich, wenn ein Projekt über Monate ein ganzes Team bindet, etwa ein großer Shop mit Warenwirtschaft. Die faire Gegenüberstellung finden Sie oben in der Tabelle.
Was kostet ein Webdesigner als Freelancer in Berlin?
Marktüblich liegen Freelancer bei etwa 1.500 bis 5.000 Euro einmalig, Agenturen bei 3.000 bis 15.000 Euro und mehr, jeweils netto und abhängig von Umfang und Funktionen. Ich biete zusätzlich ein Mietmodell ab 19 Euro im Monat für einen One-Pager und ab 49 Euro für eine mehrseitige Seite, ohne Einrichtungsgebühr. Wie sich Preise zusammensetzen, lesen Sie im Beitrag Webdesigner-Kosten in Berlin.
Wie schnell kann meine Website fertig sein?
Ein One-Pager im Mietmodell ist meist in ein bis zwei Wochen online, eine mehrseitige Website in drei bis sechs Wochen. Wenn Ihre Inhalte vorliegen und wir einen festen Termin vereinbaren, baue ich einen One-Pager auch an einem einzigen Werktag. Details dazu stehen unter Website an einem Tag.
Was passiert, wenn der Freelancer im Urlaub oder krank ist?
Das ist der wichtigste Punkt bei einem Einzelunternehmer, und er lässt sich lösen. Ihre Website liegt auf deutschen Servern mit automatischen Backups und läuft unabhängig von meiner Anwesenheit. Für Notfälle sind alle Zugänge dokumentiert, sodass die Seite nie von einer einzelnen Person abhängt. Feste Reaktionszeiten klären wir vorab, damit Sie wissen, woran Sie sind.
Wer pflegt die Website nach dem Go-Live?
Im Mietmodell sind Wartung, Updates, Sicherheit und kleine Änderungen fest enthalten, darum müssen Sie sich nicht kümmern. Wenn Sie die Website kaufen, empfehle ich einen Wartungsvertrag, damit Software und Sicherheit aktuell bleiben. Marktüblich kosten solche Verträge 30 bis 150 Euro im Monat. Eine Seite ohne Pflege veraltet und wird mit der Zeit zum Sicherheitsrisiko.
Gehört mir die Website, wenn ich sie miete?
Bei der Miete stelle ich Ihnen die Website als laufende Leistung bereit, sie gehört rechtlich nicht Ihnen, dafür ist alles inklusive und monatlich kündbar. Ihre Domain und Ihr E-Mail-Postfach bleiben immer bei Ihnen. Wenn Sie volles Eigentum wollen, ist der Kauf der richtige Weg: WordPress ab 700 Euro oder eine individuelle Website ab 1.890 Euro netto. Den Vergleich beider Wege finden Sie unter Website mieten statt kaufen.
Arbeiten Sie auch für bestimmte Branchen?
Ja. Ich habe unter anderem mit Handwerksbetrieben, Praxen, Coaches und der Gastronomie gearbeitet, darunter Berliner Kunden wie ein Innenausbau-Betrieb, eine Gin-Bar mit Buchungssystem und eine Hochzeitslocation. Für einige Branchen gibt es fertige Grundlagen, etwa die Website für Handwerker. Am besten schauen wir im Erstgespräch, was zu Ihrem Betrieb passt.