Cookie-Banner haben zu Recht einen schlechten Ruf: Die meisten sind entweder rechtlich mangelhaft oder so nervig, dass Nutzer sofort abspringen. Beides ist vermeidbar. Am elegantesten ist es ohnehin, ganz ohne Cookies auszukommen, dann brauchen Sie keinen Banner (siehe DSGVO ohne Cookie-Banner). Wenn Sie aber externe Dienste einsetzen, muss der Banner sitzen.
Was ein Banner leisten muss
- Echte Wahl: Akzeptieren und Ablehnen müssen gleich prominent sein, kein versteckter Ablehnen-Link
- Keine Vorauswahl: Marketing- und Tracking-Cookies dürfen erst nach Zustimmung aktiv werden
- Klare Sprache: was wird gesetzt, warum und von wem, ohne Juristendeutsch
- Widerruf jederzeit möglich, nicht nur beim ersten Aufruf
Was Sie vermeiden sollten
Keine Cookie-Walls, die die Seite ohne Zustimmung sperren, keine unklaren Kategorien ohne Erklärung und vor allem keine externen Skripte, die schon vor der Einwilligung laden. In WordPress lässt sich das mit einem fertigen Consent-Plugin lösen oder, bei wenigen externen Tools oft besser, mit einem schlanken eigenen Plugin: weniger Code, schnellere Ladezeit, keine monatliche Gebühr. Und denken Sie an den halbjährlichen Check, denn die Rechtslage ändert sich.
