Die Imagebroschüre ist das Aushängeschild vieler Unternehmen: auf Messen, im Erstgespräch, in der Angebotsmappe. Sie ist kein Produktkatalog und kein Prospekt, sondern ein Vertrauensdokument. Der Leser soll am Ende denken: Diesem Unternehmen vertraue ich.
Der klassische Aufbau
- Titel und Philosophie: starke Headline, Unternehmen in zwei bis drei Sätzen, optional ein Motto
- Was wir machen: drei bis fünf Leistungsbereiche, kurz und ohne Preise
- Wie wir arbeiten: Methode, Werte, Arbeitsweise, der Teil, der aus der Masse heraussticht
- Referenzprojekte: das stärkste Kapitel, mit Fotos, kurzem Kontext und Kundenzitat
- Team: Fotos und kurze Texte, denn Menschen kaufen von Menschen
- Kontakt und klare Handlungsaufforderung mit allen Daten und QR-Code
Gestaltungsprinzipien
Mehr Bildfläche als Textfläche: professionelle Fotos sind das Herzstück, kein Luxus. Weißraum signalisiert Qualität und Selbstbewusstsein. Maximal zwei Schriften und eine klare Hierarchie. Und jede Seite folgt demselben Raster, das erzeugt professionelle Ruhe.
Typische Fehler
- Zu viel Text: niemand liest Fließtextblöcke in einer Broschüre, also kürzen, kürzen, kürzen
- Schlechte Fotos: Handyschnappschüsse entwerten den ganzen Auftritt
- Kein roter Faden: die Broschüre muss eine Geschichte erzählen, nicht lose Seiten aneinanderreihen
- Zu viele Farben: durchgängig die Markenfarben halten
- Kein Call to Action am Ende
Klassisch ist DIN A4 mit 8 oder 16 Seiten, moderner wirken quadratische oder A5-Formate. Digitaldruck lohnt ab etwa 50 Exemplaren, Offset ab rund 500 Stück. Eine gute Imagebroschüre kostet Geld und Zeit und zahlt sich bei jedem Kundengespräch aus, das sie unterstützt.
