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Visitenkarte gestalten: was auf eine professionelle Karte gehört

Die Visitenkarte ist das kompakteste Kommunikationsmittel eines Unternehmens. Auf 85 mal 55 mm entscheidet sich, ob Sie in Erinnerung bleiben oder im Mülleimer landen.

Schlichte weiße Visitenkarte auf einem Holzschreibtisch

Visitenkarten werden auch in einer digitalen Welt noch ausgetauscht: auf Messen, im Erstgespräch, beim Netzwerken. Die Karte in der Hand sagt sofort, ob jemand mit Ihnen arbeiten will.

Was darauf gehört

  • Pflicht: Name (groß und lesbar), Funktion, Telefon, E-Mail, Website, Logo
  • Optional: Adresse (bei Ladenlokal), aktiver Social-Media-Handle, QR-Code zur Website oder vCard
  • Weglassen: Faxnummer, zu viele Kontaktwege, schwache Claims

Gestaltungsprinzipien

Weniger ist mehr. 85 mal 55 mm sind sehr wenig Platz, also nicht vollschreiben: großzügige Abstände, klare Hierarchie, viel Luft. Mindestgrößen einhalten (etwa 8 pt für Kontaktangaben, 10 bis 12 pt für den Namen) und auf echten Kontrast achten. Nutzen Sie auch die Rückseite, eine einfarbige Fläche in Ihrer Markenfarbe wirkt elegant und macht die Karte sofort erkennbar.

Papier und Veredelung

Die Papierqualität sagt viel über das Unternehmen. Standard sind 350 bis 400 g/m², matt oder glänzend. Premium bedeutet 400 bis 600 g/m² mit Soft-Touch-Laminierung, das fühlt sich hochwertig an. Prägung oder partieller Glanzlack (Spotlack) heben einzelne Elemente hervor und erzeugen einen starken Eindruck.

Was kostet das?

Die Gestaltung ist überschaubar und oft im Corporate-Design-Paket oder in einer laufenden Betreuung enthalten, der Druck selbst kostet je nach Auflage und Veredelung wenig. Tipp: lieber kleinere Auflagen bestellen und alle paar Jahre neu drucken, als tausend Stück zu ordern und jahrelang mit veraltetem Design herumzulaufen. Eine gute Visitenkarte ist der physische Ausdruck Ihres Markenauftritts.

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Carlo Krämer · ausgebildeter Mediengestalter Digital und Print (IHK)