Wer professionell Broschüren, Magazine oder Geschäftsberichte gestaltet, kommt an Adobe InDesign nicht vorbei. Es ist seit über 25 Jahren das Standardwerkzeug der Druckvorstufe. Diese Grundlagen brauchen Sie für einen sauberen Einstieg.
Dokument richtig anlegen
Geben Sie das Endformat korrekt ein, setzen Sie 3 mm Anschnitt auf allen Seiten und ausreichend Randabstand (bei gebundenen Dokumenten mehr am Innensteg). Nutzen Sie Musterseiten für wiederkehrende Elemente wie Seitenzahlen, Kopf- und Fußzeilen.
Mit Stilvorlagen arbeiten
Das Wichtigste für professionellen Satz: Absatz- und Zeichenformate statt manueller Formatierung. Ein Absatzformat definiert den ganzen Textblock (Schrift, Größe, Zeilenabstand, Abstände); ändern Sie das Format, ändert sich jeder zugewiesene Text. Ohne Stilvorlagen zu arbeiten ist der häufigste und teuerste Einsteigerfehler. Ebenfalls zentral: verkettete Textrahmen für mehrspaltigen Satz und ein Layoutraster, an dem alles ausgerichtet wird.
Vor dem Export prüfen
Der Preflight unten links zeigt Fehler vor dem Export: fehlende Schriften, zu niedrig aufgelöste oder RGB-Bilder, Übersatztext. Lösen Sie alles, dann exportieren Sie als PDF/X-4 mit eingebetteten Schriften, CMYK-Farben sowie Schnitt- und Anschnittmarken. Wie Sie die Druckdatei vollständig sauber bekommen, steht in der Druckdaten-Checkliste. Planen Sie 20 bis 30 Stunden, bis die Grundlagen sitzen, danach geht es schnell.
