Jede Woche kommt dieselbe Frage: „Was kostet ein Logo?" Meine Antwort überrascht oft: Es kommt darauf an, aber nicht auf das, was die meisten denken.
Was Sie wirklich kaufen
Ein Logo ist kein Bild, sondern eine Entscheidung. Es verschlüsselt, wofür Ihr Unternehmen steht, wie Sie wahrgenommen werden wollen und wie Sie sich von Wettbewerbern unterscheiden. Der Preis hängt deshalb nicht von der Dateigröße ab, sondern von Recherche und Strategie, von der Zahl der entwickelten Richtungen und Feedbackschleifen und davon, ob Sie ein einzelnes Logo bekommen oder ein komplettes Markensystem mit Farbwelt, Typografie und Anwendungsbeispielen.
Die Qualitätsklassen
- Logo-Generatoren und KI-Tools: schnell, günstig, austauschbar. Für eine Neugründung mit kleinstem Budget vertretbar, ein echtes System entsteht aber nicht.
- Der klassische Freelancer-Bereich: ein solides Logo, meist mit Varianten. Ob ein durchdachtes System darunter liegt, hängt stark vom Designer ab.
- Komplette Markenentwicklung mit Strategie, Positionierung, Designsystem und Anwendungen. Hier entstehen Marken, die wirklich tragen.
Wie ich arbeite
Ich biete von der schlanken Marken-Basis (Logo, Farbwelt, Typografie, ein paar Anwendungsbeispiele) bis zum vollständigen Corporate-Design-System von der Strategie bis zur Reinzeichnung aller Anwendungen. Alles wird vorab schriftlich fixiert, keine versteckten Stunden. Und wer ohnehin eine Website plant, bekommt die gestalterische Konsistenz im Mietmodell von Anfang an mitgedacht, ohne große Einmalsumme.
Die wichtigere Frage
Statt „Was kostet es?" sollten Sie fragen: „Was kostet es, wenn ich es nicht tue?" Unprofessionelles Auftreten signalisiert Kunden, dass Sie nicht ernst genommen werden wollen. Das schlägt sich direkt auf Ihre Abschlussquote und Ihren erzielbaren Preis nieder. Gutes Corporate Design zahlt sich meist schon beim ersten größeren Auftrag aus.
